Thursday, 3. july 2008
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14:03
So wie jeder halbwegs normal lebende Mensch auf dieser Welt, besitze auch ich eine Küche in meiner Wohnung. Diese Küche nun, wurde von mir vor nunmehr fünf Monaten zum Krisen- und
Katastrophengebiet erklärt. Betreten auf eigene Gefahr, Bären schießen verboten und Eltern haften für ihre Kinder.
Ich habe meinen Freunden nicht erlaubt die Küche zu sehen, geschweige denn, sie zu betreten...auch zu ihrer eigenen Sicherheit.
Nun aber muss ich mich dazu durchringen dieses Schlachtfeld aus alten Pizzaschachteln, weggeworfenen Taschentüchern, Ascheresten, weggeworfenen und nicht ausgewaschenen Dosen und Flaschen zu säubern.
Ich möchte wieder normal Essen können. Ich möchte ohne Scham in der Nacht Licht anmachen können, so das auch jeder sehen kann, dass ich in einer helbwegs sauberen Wohnung wohne. Und vor allem möchte ich aus sauberen Töpfen und Pfannen essen, ohne mich eines merkwürdigen Nebengeschmacks zu wundern.
Ich weiß auch nicht, wie es dazu kommen konnte. Ich habe mich irgendwie immer für zu faul und zu gemütlich befunden um mal richtig meinen Müll in den dafür vorgsehenen Müllbeutel zu stecken. Zudem kommt noch hinzu, dass, immer wenn ich mal Besuch hatte, ich vorher mein Zimmer aufgeräumt habe.
Und die Sachen, welche ich nicht sofort wegwerfen konnte landeten kurzerhand in der Küche. Ich habe sie einfach reingeschmissen, ohne mich darum zu kümmern was ich da überhaupt wegwerfe. Irgendwann hatte ich dann den ersten richtig großen Müllberg vor mir. Obstfliegen sammelten sich in den verschiedensten Bechern und Dosen. Ganze Kollonien von Fliegen summten lustig um verdorbene Essenreste. Die Spüle sah katastrophal aus und vom Herd will ich gar nicht erst reden.
Ich habe schon öfter klägliche Versuche gestartet dieses Pearl Harbor aufzuräumen, doch alle endeten damit, dass ich mich nach einer halben Stunde geschlagen geben musste und die Küche wieder einmal siegreich aus dieser Schlacht zwischen menschlichem Ordnungsdrang und seelischer Erniedrigung hervorging.
Seitdem lebe ich also Seite an Seite mit diesem Chaos-Raum. Die Tür zur Küche bleibt meistens geschlossen. Ich kann und will den Anblick nicht ertragen, und außerdem will ich mir nicht dauernd die Frage stellen müssen, warum zum Geier ich denn so unordentlich und faul bin. Ich will wieder die Küchentür offen lassen können, ohne mich meiner Selbst zu schämen. Ich möchte einmal beide Fenster in meiner Wohnung aufmachen könnnen, ohne Angst zu haben, dass so ziemlich alle Fliegen aus Berlin in diese Küche fliegen um dort den Rest ihres summenden Lebens zu verbringen.
Hier also meine zweite Aufgabe für:
Räum diese verdammte Küche auf. Bewaffne dich mit Scheuerlappen, Müllbeuteln und Handschuhen und stelle dich dem Kampf gegen Schmutz, Dreck, Übelkeit und Schimmel.
Vernichte dieses Monstrum aus alten Zeiten, welches seit jeher Menschen bedroht...besiege die Unordentlichkeit!
Ich habe meinen Freunden nicht erlaubt die Küche zu sehen, geschweige denn, sie zu betreten...auch zu ihrer eigenen Sicherheit.
Nun aber muss ich mich dazu durchringen dieses Schlachtfeld aus alten Pizzaschachteln, weggeworfenen Taschentüchern, Ascheresten, weggeworfenen und nicht ausgewaschenen Dosen und Flaschen zu säubern.
Ich möchte wieder normal Essen können. Ich möchte ohne Scham in der Nacht Licht anmachen können, so das auch jeder sehen kann, dass ich in einer helbwegs sauberen Wohnung wohne. Und vor allem möchte ich aus sauberen Töpfen und Pfannen essen, ohne mich eines merkwürdigen Nebengeschmacks zu wundern.
Ich weiß auch nicht, wie es dazu kommen konnte. Ich habe mich irgendwie immer für zu faul und zu gemütlich befunden um mal richtig meinen Müll in den dafür vorgsehenen Müllbeutel zu stecken. Zudem kommt noch hinzu, dass, immer wenn ich mal Besuch hatte, ich vorher mein Zimmer aufgeräumt habe.
Und die Sachen, welche ich nicht sofort wegwerfen konnte landeten kurzerhand in der Küche. Ich habe sie einfach reingeschmissen, ohne mich darum zu kümmern was ich da überhaupt wegwerfe. Irgendwann hatte ich dann den ersten richtig großen Müllberg vor mir. Obstfliegen sammelten sich in den verschiedensten Bechern und Dosen. Ganze Kollonien von Fliegen summten lustig um verdorbene Essenreste. Die Spüle sah katastrophal aus und vom Herd will ich gar nicht erst reden.
Ich habe schon öfter klägliche Versuche gestartet dieses Pearl Harbor aufzuräumen, doch alle endeten damit, dass ich mich nach einer halben Stunde geschlagen geben musste und die Küche wieder einmal siegreich aus dieser Schlacht zwischen menschlichem Ordnungsdrang und seelischer Erniedrigung hervorging.
Seitdem lebe ich also Seite an Seite mit diesem Chaos-Raum. Die Tür zur Küche bleibt meistens geschlossen. Ich kann und will den Anblick nicht ertragen, und außerdem will ich mir nicht dauernd die Frage stellen müssen, warum zum Geier ich denn so unordentlich und faul bin. Ich will wieder die Küchentür offen lassen können, ohne mich meiner Selbst zu schämen. Ich möchte einmal beide Fenster in meiner Wohnung aufmachen könnnen, ohne Angst zu haben, dass so ziemlich alle Fliegen aus Berlin in diese Küche fliegen um dort den Rest ihres summenden Lebens zu verbringen.
Hier also meine zweite Aufgabe für:
Räum diese verdammte Küche auf. Bewaffne dich mit Scheuerlappen, Müllbeuteln und Handschuhen und stelle dich dem Kampf gegen Schmutz, Dreck, Übelkeit und Schimmel.
Vernichte dieses Monstrum aus alten Zeiten, welches seit jeher Menschen bedroht...besiege die Unordentlichkeit!